Die Albert-Trautmann-Schule hat sich erneut für das Projekt "Startklar für den Beruf" beworben, um das Gütesiegel für weitere drei Jahre tragen zu dürfen. Die Erstbewerbung fand im Jahr 2013 statt, wo wir uns als Schule erfolgreich vorstellen konnten. Dort wurden wir zum ersten Mal mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Dieses Gütesiegel bekräftigt, dass sich unsere Schule stark in den Bereichen Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung engagiert. Für diese Bewerbung haben wir eine Dokumentation erstellt, in der alle berufsorientierenden Maßnahmen aufgezählt und einige wichtige Maßnahmen näher erläutert werden. Diese Dokumentation ist hier veröffentlicht, damit interessierte Personen einen Einblick in unsere Arbeit erlangen können.

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Eine Instanz in der Albert-Trautmann- Schule Werlte

Auf 40 Jahre Schuldienst konnte in diesen Tagen die Werlter Lehrerin Maria Sanders zurückblicken. In Anwesenheit des Kollegiums der Albert-Trautmann-Schule und zahlreicher Gäste überreichte Schulleiter Klaus Ruhe die Ehrenurkunde des Landes Niedersachsen. Er dankte der Jubilarin auch im Namen der Schulleitung für die geleistete Arbeit sowie ihr großes Engagement und erinnerte in einer kurzen Laudatio an die Stationen ihres bisherigen beruflichen Werdegangs. Frank Dröge überbrachte als Mitglied des Personalrates die Grüße und den Dank des Kollegiums.

Nach dem Abitur in Vechta studierte Maria Sanders in Hildesheim  Deutsch, Geographie und Geschichte. Ihre erste Schulstation war die Albert-Trautmann Realschule in Werlte.

1979 wechselte sie mit Einführung der Orientierungsstufe an die damals neue HOS Werlte. Nach Versetzungen an die HRS Werlte und OBS Werlte unterrichtet Maria Sanders gegenwärtig an der Albert-Trautmann-Oberschule

Besonders hob der Schulleiter Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Loyalität der Jubilarin hervor.“ Du bist gradlinig und offen, manchmal unbequem, kritisch und engagiert.“ Du hast Deine bisherige Dienstzeit nicht nur durchgestanden, sondern Du hast für diese Schule auch viel geleistet. Für viele Kolleginnen und Kollegen bist Du längst zu einer Instanz an der ATS Werlte geworden.“ Bei gutem Essen und guten Gesprächen nahm das Dienstjubiläum im Garten der Jubilarin einen interessanten und unterhaltsamen Verlauf.

Mit 10 Mannschaften nahmen viele Schulen am Fußballturnier (Barmer GEK-Cup 2016) der Klassen 5-10 in Sögel teil.

Nach spannenden und hochklassigen Spielen standen gegen Mittag zwei Gruppensieger und die Zweitplatzierten für die Finalspiele fest. Das Finale gewann die OBS Dörpen gegen unsere Schule. Dritter wurde das Gymnasium Sögel im kleinen Finale gegen das Gymnasium Werlte.

 

 

Projekttage zu Offenheit und Toleranz

Es war ein grauer Spätnachmittag, der nicht gerade dazu einlud das Haus zu verlassen. Doch in der Albert-Trautmann-Schule herrschte trotz der widrigen Wetterverhältnisse am vergangenen Montag ein reges, buntes Treiben. Der Grund hierfür war das Schulfest unter dem Motto „ATS trifft die Welt - eine Schule mit vielen Gesichtern“.

 

Fotoalbum Schulfest:

Der Schulleiter Klaus Ruhe eröffnete das Fest mit den Worten, dass die Schüler dieser Schule immer schon vielfältig gewesen seien, dass sie jedoch inzwischen nicht mehr nur aus Bockholte, Lahn, Wehm und Wieste kämen, sondern zum Teil erheblich weitere Strecken zurück gelegt hätten, um an dieser Schule unterrichtet zu werden. Gemeint waren damit die Schüler der Sprachlernklassen, die es seit Mitte des Jahres an der Oberschule gibt. „Egal aus welchem Grund sie hier sind, wir dürfen Sie auf keinen Fall einfach wieder dorthin zurück schicken, denn sie verdienen unsere Hilfe. Wir müssen lernen, die Verschiedenheit zu akzeptieren“, so die Worte des Schulleiters.

Drei Tage hatten sich die Klassen 5-9 der Oberschule Werlte mit den verschiedensten Ländern beschäftigt und präsentierten diese an besagtem Abend den Eltern und weiteren Besuchern. „Es war toll zu sehen, wie akribisch und detailverliebt sich die Kinder mit ihren Ländern auseinandergesetzt haben“, so Willi Thaben, ein ehemaliger Lehrer der Realschule Werlte. Und in der Tat, die Ergebnisse waren beachtlich und vielfältig und so mancher Besucher fühlte sich auf die Expo 2000 nach Hannover zurück versetzt. Da gab es Müllspielzeug auf Haiti, eine Holzhütte in Südafrika, schwül warmes Klima im dicht bewaldeten Malaysia, martialische Tänze Neuseelands, asiatische Köstlichkeiten in Form von Tee und Gebäck in China und Japan und vieles mehr. Nur die Highlandgames einer 8. Klasse mussten aufgrund des schlechten Wetters entfallen.

Die Besucher hatten rund drei Stunden Zeit, durch die Klassen zu schlendern und sich die Ergebnisse von drei Tagen offenen Unterrichts anzusehen. Viele von ihnen waren von den vielfältigen Köstlichkeiten sehr angetan und lobten v.a. die internationalen Cocktails. Auch die Schüler äußerten sich positiv über die Projekttage zum Ende des Schuljahrs: „Wir haben uns richtig Mühe gegeben, weil wir besser sein wollten als die Nachbarklassen! Außerdem ging die Zeit viel schneller rum, als sonst.“, so ein Schüler der 7. Klasse. Die Lehrer empfanden die Projekttage aufgrund ihrer Offenheit als eine sehr arbeits- und belastungsintensive Zeit nach all den Abschlussarbeiten, Prüfungen und Zeugniskonferenzen, waren sich aber einig, dass die Ergebnisse und auch das Fest insgesamt sehr gelungen sei.

So scheint es, als habe die Albert-Trautmann-Schule auch zum Ende dieses Schuljahres die letzten Tage wieder sehr effektiv genutzt. Bereits im letzten Jahr bewegten die „Powerdays“ die Schüler der ATS drei Tage durch verschiedene sportliche Aktivitäten.

„Wir wollen immer, dass die Schülerinnen und Schüler zielgerichtet etwas lernen. In den letzten Tagen vor den Ferien ist das meist etwas schwierig, weil die Schüler wissen, dass quasi alles gelaufen ist. Mit den drei Projekttagen und dem Schulfest ist es uns gelungen, dass sich Lehrer und Schüler gemeinsam mit etwas auseinander gesetzt haben und mit viel Interesse und Engagement ihr Potential gezeigt haben“, so Klaus Ruhe.

In diesem Schuljahr waren wieder polnische Schüler aus Lidzbark-Warminski zu Besuch in Werlte. 15 Kinder und Jugendliche wurden herzlich von ihren emsländischen Gastfamilien aufgenommen und konnten eine Woche lang hautnah das Leben auf dem Hümmling erkunden.


Der Schüleraustausch zwischen der Albert-Trautmann-Oberschule in Werlte und dem Lyceum in Lydzbark-Warminski besteht bereits seit 10 Jahren und ist ein fester Bestandteil der Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden. So war im Jahr zuvor eine Gruppe Werlter Schüler in das ehemalige ostpreußische Masuren gereist, um Land und Leute kennenzulernen.


Die Woche begann für die Schüler mit einer traditionellen Begrüßung im Werlter Rathaus durch den neuen Bürgermeister Daniel Thele, der noch einmal die Bedeutung des Austauschs vor dem Hintergrund der europäischen Völkerfreundschaft hervorhob. Auch er habe schon die polnische Gastfreundschaft genossen und gab den Schülern liebe Grüße aus dem Emsland mit auf den Weg.


Während des Austauschs erlebten sowohl die deutschen als auch die polnischen Schüler ein abwechslungsreiches und interessantes Programm, das von der langjährigen Koordinatorin des Austauschs, Frau Irmgard Neubert, zusammengestellt worden war.


Zu den Höhepunkten der Woche zählte mit Sicherheit die Besichtigung des Mercedes – Benz - Werkes in Bremen. Die Schüler zeigten sich erstaunt über die Größe und Modernität des Werkes. So wurden die kompletten Karosserien der Fahrzeuge von Robotern gefertigt, im Gegensatz zur Endmontage, die noch hauptsächlich manuell ausgeführt wird. Zudem erfuhren die Schüler während der 2-stündigen Führung zahlreiche Informationen über die unterschiedlichen Fahrzeugmodelle, die im Bremer Werk von 13 000 Mitarbeitern produziert und in über 200 Ländern exportiert werden.


Ein weiterer Programmpunkt war der traditionelle Besuch des barocken Schlosses Clemenswerth in Sögel. Nach einer Führung machten die Schüler sich gemeinsam auf eine abenteuerliche Suche nach dem verborgenen „Schatz“ des Schlosses. Über den Inhalt der Schatztruhe freuten sich sowohl die polnischen als auch und die deutschen Schüler. Hier sind die Geschmäcker beider Nationen absolut gleich.


Am Ende der Woche hatten die polnischen Schüler noch einmal die Gelegenheit, sich ein Bild von der schönen Landschaft des Hümmlings zu machen. So ging es mit dem Planwagen von Werlte aus Richtung Ostenwalde, wo abschließend ein deutsch-polnischer Grillabend mit den Gastfamilien veranstaltet wurde.
Am Freitag hieß es dann „Auf Wiedersehen!“ für die polnischen Schüler, die von ihren deutschen Gastfamilien herzlichst verabschiedet wurden, wobei auch die eine oder andere Träne floss. Die Schüler versprachen sich, auch in Zukunft den Kontakt aufrecht zu halten. Viele fiebern schon gespannt dem deutschen Gegenbesuch entgegen, der im nächsten Jahr stattfinden wird. Dann wird eine Gruppe Werlter Schüler die Gelegenheit bekommen, eine Woche lang eine für sie unbekannte Kultur kennenzulernen.


ATS-Lehrerin Irmgard Neubert, Deutschlehrer Maciej Lipczynski, Schulleiter Czeslaw Sienkiewicz aus Lidzbark-Warminski, Bürgermeister Daniel Thele und ATS-Schulleiter Klaus Ruhe gaben und geben dem Austausch ein Gesicht. Wir danken ihnen, dass sie diesen Austausch immer wieder mit neuem Leben füllen.

NABU Werlte/Sögel zu Gast an der Albert-Trautmann-Schule Werlte
Ein fauchender Karton war wohl der Höhepunkt des Vormittags. Zwei Schleiereulenyoungsters, die der NABU Werlte/Sögel übergangsweise in Pflege genommen hat, begeisterten. Berührungsängste gab es keine, problemlos griffen die Schüler zur Pinzette und versorgten den Eulennachwuchs mit bereitgestelltem Taubenbrustfilet. Wie zu erfahren war, wurden sie als kleinste Nachkommen durch die Euleneltern nicht mehr versorgt und gehen nach ein paar Wochen Pflege gestärkt wieder zurück zu ihrer Familie. Irmgard Neubert, Biologielehrerin aus Leidenschaft, hatte den Kontakt zum NABU geknüpft und plant schon heute weitere Veranstaltungen. Klaus Ruhe, Schulleiter der Albert-Trautmann-Schule Werlte, begrüßte den Biologieunterricht der anderen Art als Bereicherung.

 
46. Internationaler Jugendwettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken:
„Fantastische Helden und echte Vorbilder: Wer inspiriert dich?“
 
Beim Jugendwettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken sind die Siegerinnen und Sieger auf Ortsebene gefunden worden. Die Jury, bestehend aus einem Künstler und 2 Kunstlehrern, machte es sich nicht leicht, aus den 283 eingereichten Bildern die Gewinner auszuwählen. Die Albert-Trautmann-Schule freut sich, dass ein Beitrag ihrer  Schule zu den Besten gehört.
 
In der Kategorie Klasse 5-6 belegte Max Wenz (Kl. 5c) den 1. Platz auf Ortsebene. Mit seinem Bild wird Max die Schule auch auf Weser-Ems-Ebene vertreten. Zu seinem jetzigen Erfolg und auch für die weitere Teilnahme wünschen wir Max alles Gute.